Rezension
| Bratapfelküsse: Einmal New York und zurück von Carolina Sturm |
| Allgemeine Informationen | |
|---|---|
| Titel | Bratapfelküsse: Einmal New York und zurück |
| Autor | Carolina Sturm |
| Verlag | Federherz |
| Genre | Liebesroman, Weihnachten |
| Format | eBook |
| Preis | 2,99 € |
| Seitenanzahl | 202 |
• Worum geht es in "Bratapfelküsse"?
So hat sich der attraktive Steve das diesjährige Weihnachten nicht vorgestellt. Sein Sheriff’s Departement ist vor den Feiertagen chronisch unterbesetzt und die Parade muss fertig organisiert werden, doch er stellt sich nur eine Frage:
Wie bitte schafft man es, aus einem Seniorenheim geworfen zu werden?!
Er fährt über tausend Meilen, um seine Granny aus dem vorweihnachtlichen Manhattan abzuholen. Und ausgerechnet dort stolpert er über Kessy, für die sein Herz schon lange heimlich schlägt. Nach einer schweren Enttäuschung will sie zurück nach Texas. Die Heimreise zu dritt entwickelt sich schnell zu einer Schlittenfahrt der Gefühle. Zwischen Kessy und Steve sprühen die Funken, bis ein Anruf aus New York ganz Weihnachten in Gefahr bringt ...
„Ich vergesse, zu atmen. Ihr Blick brennt sich in meinen und ich wünsche mir, dass das hier niemals aufhört.“
Carolina Sturm in Bratapfelküsse (Seite 116)
• Meine Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und passt so gut zu dem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Geschichte startete auch direkte, ohne viel drum herum, was den Einstieg sehr leicht gemacht hat.
Kessy ist eine junge Frau mit großen Träumen - Grafikdesignerin in New York. Mit ihrem Praktikum dachte sie, wäre sie diesem Traum einen Schritt näher gekommen. Dies ist allerdings nicht der Fall. Und da kommt Steve mit seinem Angebot, sie mit nach Hause zu nehmen, genau richtig. Kessy ist sich früh der Anziehung zu Steve bewusst, besonders, weil die zwei auf einer Highschool waren und keine komplett Fremdem sind. Ihr Herz ist groß aber sie hat schlechte Erfahrungen in Sachen Liebe gemachte, weswegen es ihr nicht zu verübeln ist, dass sie etwas vorsichtig ist.
Steve ist ein attraktiver Sheriff in seiner Heimat. Als er sich auf den Weg nach New York gemacht hatte, um seine Granny abzuholen, hätte er nicht gedacht, dass sie zu dritt New York verlassen werden. Steve findet nicht immer die richtigen Worte oder Gesten, weswegen er Kessy ab und zu, dass Gefühl gibt, nicht an ihr interessiert zu sein. Er ist aber ein Mann, der weiß was er will, und rettet die Situationen.
Die Entwicklung der Beziehung von Steve und Kessy war wirklich schön. Sie sind sich auf der Autofahrt immer wieder näher gekommen, wodurch das Ganze nicht überstürzt wirkte. Es gab einige Missverständnisse, die sich zu Glück aber relativ schnell geklärt haben. Die zwei harmonieren einfach richtig gut zusammen.
Ein wichtiger Nebencharakter, den ich von Anfang an sehr mochte, ist Steves Granny Julia. Sie merkt direkt, dass die Funken zwischen Steve und Kessy sprühen und nutzt jede Gelegenheit dazu einen Spruch zu bringen. Zudem ist sie sehr lustig und in den richtigen Momenten auch sehr weise.
Mit dem Setting kam auch die Weihnachtsstimmung auf. Steves Granny sollte zu Weihnachten wieder zurück sein. Auf dem Weg fängt es immer wieder an zu schneien und in der Heimat wartet eine Parade auf die drei.
Zum Ende hin wäre mein einziger Kritikpunkt, dass mir eine Sache etwas zu schnell ging aber das ist nicht wirklich der Rede wert. Und um nicht zu Spoilern, werde ich hier nicht genauer drauf eingehen.
Der Epilog hat die Geschichte dann perfekt abgerundet. Er war sehr schön zu lesen und der Leser weiß, wie es den Beiden ergeht.
• FAZIT:
„Bratapfelküsse“ ist ein absolutes Herzensbuch. Die weihnachtliche Geschichte war romantisch, witzig, hatte ein gutes Maß an „Drama“ und bringt einen in Winterstimmung.
Die Kritik, die ich erwähnt habe, ist für mich zu klein, um Sterne bei der Bewerbung abzuziehen. Dafür habe ich die Geschichte von Kessy und Steve zu sehr genossen und kann sie nur weiterempfehlen.
Ich gebe Buch gebe ich 5 von 5 Sternen.








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